
Gestern bin ich wie jeden Morgen frohen Mutes richtung Subway gepilgert. Schon von weitem etwas irritiert von den Menschenmassen, wurde mir an der Station gesagt, dass in ganz Manhattan keine U-Bahn laeuft. Um kurz vor sechs war ein kleines Unwetter ueber NY gefegt. Ok, es war Wind, es hat geregnet - aber dass gleich die Subway ausfaellt und so eine Millionenstadt nahezu lahmgelegt wird, ist typisch fuer das teilweise doch recht marode New York.


Also bin ich erstmal zum naechsten Bus. Die waren natuerlich alle ueberfuellt und haben schon gar nirgends mehr gehalten. Taxis fuhren auch nur alle mit 5 Mann besetzt vorbei. Gut, da nimmt man eben die Fuesse in die Hand, wie tausende andere Pendler auch. Auf halber Strecke konnte ich mich dann doch in einen Bus zwaengen. Der kam aufgrund des Verkehrschaos zwar auch nicht wirklich schnell voran, war aber immerhin klimatisiert. So eine morgendliche Wanderung ist bei 33 Grad und gefuehlten 100% Luftfechtigkeit doch etwas ermuedend. Vom Bus aus konnte ich dann recht entspannt den wandernden Business-Guys zusehen, wie sie zwar im selben Tempo,
aber triefend durchgeschwitzt nach Midtown liefen. Irgendwann ging dann gar nichts mehr und ich musste die letzten Blocks auch noch laufen. Nach knapp ueber zwei Stunden zu spaet schlug ich im Buero auf ;-)Heute diskutiert die Stadt ueber Verantwortliche mit der schoenen Headline: "Whose water is it?"
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