Dienstag, 7. August 2007

Lauren Hill

Wie fühlt es sich an, als Weißer unter ca. 99% Schwarzen ein Konzert von Lauren Hill in Brooklyn zu besuchen, die selbst aus Brooklyn kommt? Das wurde gestern ausgiebig getestet:
...ein bisschen mulmig ist einem ab und zu schon zu Mute :-)

Die Brooklyner waren von Lauren eher weniger begeistert. Obwohl sie sich zum Teil völlig mit ihr identifizieren, konnten sie ihren künstlerischen Reifeprozess wohl nicht mitgehen. Statt wohl erwartetem Fugees-Style gabs zum Teil fast rockige Lieder mit einer rießen Band, die allein drei Schlagzeuger, Sax-Section, Kontrabass etc. vorzuweisen hatte. Mein Highlight war das Cover von "Sinnerman" von Nina Simone. Doch wie gesagt war ich mit dieser Ansicht eher alleine und die ganzen Schwarzen verliessen enttäuscht schon zur Hälfte die Arena.

Heute war außerdem mein zweiter Tag in der Arbeit. Ich habe leider noch immer ziemlich viel Orga-Stuff zu erledigen (zum Beispiel heute ein über einstündiges Training zu "Sexual Harassment", jetzt weiß ich mich endlich zu benehmen). Mehr dazu, sobald es auch mehr zu erzählen gibt.

2 Kommentare:

Gustav hat gesagt…

Hi Thilo,

jetzt schreibe ich dir auch mal einen kleinen Kommentar!

Was mich aber an der Stelle mal interessieren würde, wie die Schwarzen so auf dich reagieren, wenn du da quasi als Exot unter denen weilst. Sind sie freundlich? Abweisend? Offen? Beachten sie dich? Schauen sie dich an?

Viele Grüße
Gustav

thilo hat gesagt…

Hey Gustav,
nunja, unter lauter Lauren Hill Fans war ich ja sowieso ein Exot ;-)
Ansonsten fiel mir da keine spezielle Verhaltensweise auf.
Lieben Gruß nach Deutschland